Freitag, 22. April 2011

Unsichtbare Lichtstrahlen

Ein Licht ist am Entstehen und beginnt zu strahlen.
Dort in sehr weiter Ferne, noch hinter dem Horizont,
beginnt es allmählich seine Strahlen in die Welt zu werfen.

Das Alte möchte dem Neuen weichen, denn die Nacht hat erkannt,
das sie nicht ohne ihren Geliebten sein kann, den Tag.
So geben sich Sonne und Mond im stillen Einklang die Hand,
im Wissen, das sie es waren, welche die Zeitalter dieser Welt einläuteten.

Sie werden immer zusammen sein, denn alles was sie sind,
wird von den Kindern Gaias Liebe genannt.
So entsteht also das Licht wo es für viele scheinbar noch nicht zu sehen ist.
Es bahnt sich seinen Weg und befreit den Weg aus dem Griff
der grenzenlosen Gier nach Zeit.

Manchmal kommt mir Heimweh auf, sehe ich doch,
was dort tief in meinem Herzen beginnt sich zu erinnern.
Dieses sanfte Erkennen, dieses Auflösen der Schleier.
Ich habe mich noch gar nicht richtig wahr genommen.

Der Blick in die Ferne, führt mich zum Erkennen der Nähe.
Der Nähe die in Wahrheit in der Weite liegt.
Ich weis, das ich an einer Gabelung stehe.
Ein Weg führt nach rechts, der andere nach links,
und in der Mitte steht ein Berg.

Wohl wissend das Finden unweigerlich zum Suchen führen wird,
mache ich mich an den Aufstieg.
Wie oft stand ich schon an dieser Pforte, und wie oft führte sie mich in die Irre?
Es waren gewiss zehntausend Läufe.
Doch ich habe den großen Kreis, welcher eigentlich gar keiner ist, erkannt.

Ich weis das ich mich nicht treiben lassen muss, da ich schon mal vorangehen kann.
So sage ich also zum Berg: Verschwinde...und erkenne das da nie ein Berg war.
Auch den Irrgarten lasse ich nun hinter mir, denn es wird Zeit zu verschwinden.

Und trotzdem, die Wolken ziehen weiter, und die Vögel singen auch noch weiterhin ihr Lied.
Aber eines hat sich geändert, das Unbeständige wurde erkannt und eingeatmet.
Es wird nun die Zeit kommen in der Einatmen und Ausatmen wieder ihr geregeltes Maß finden werden, das,
sowieso schon die ganze Zeit Teil war.

Das Ungeteilte wird nun wieder zusammengeführt, und die Völker werden sich einander als Brüder und Schwestern erkennen.

Manchmal kannst du nichts anderes tun als einen Berg zu besteigen, den es gar nicht gibt, weil es genau das Richtige ist. Erkenne das du dies schon oft getan hast.

Willst auch du dich erkennen, so zerbreche den Spiegel.

Kommentare:

Judith Weber hat gesagt…

Danke! Sehr, sehr schön!

LG Ju

OVAN hat gesagt…

Ich danke DIR!!! ;)