Dienstag, 25. Januar 2011

Hintergrundrauschen

Dem Schwall ins Auge blicken.
Nicht nur auf der Welle reiten.
Einmal den ruhigen Ozean betrachten,
und sich im Sonnenaufgang verlieren.

Denn grau in grau
ist das Fenster,
durch das du das siehst,
was dich unbehaglich
in die Arme schließt.

Selbst-verloren heißt nicht Selbst-offenbart.
Und dennoch ist eines stets dasselbe.
Dieser gemeinsame Nenner
wird von den Weisen 
in den Wind gehaucht.

Still im Vertrauen und gemeinsam gewonnen,
gemeinsam vollzogen und gemeinsam zerronnen.
Der Traum in den Scherben des Glücks
war nur dies:
Ein Traum - Das Hintergrundrauschen.

Kommentare:

Judith Weber hat gesagt…

Ists ein Wunder, das Träume oft so real sind?

Lieber Daniel, deine Worte gefallen mir sehr, ich kann sie fühlen - Danke!

LG Ju

Daniel hat gesagt…

Ich glaube auch das Träume extra so sind, damit du lernst Illusion von "Wirklichkeit" zu unterscheiden...